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25.10.18

Forschungsgruppe SEHAG bewilligt

Forschungen zu den Folgen des Klimawandels auf Hochalpine Geosysteme starten im Januar 2019


Nach drei Jahren intensiver Vorbereitungszeit, einem aufwändigen Beantragungsverfahren mit Vor- und Hauptantragstellung und einer intensiven Sitzung mit einer Gruppe externer Gutachter (Juni 2018) ist es seit Ende September „amtlich“: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ab dem 1. Januar 2019 eine Forschungsgruppe aus Wissenschaftler_Innen verschiedener Fachbereiche (Klimatologie, Geographie, Hydrologie, Botanik, Geodäsie) der Universitäten Bremen, Eichstätt-Ingolstadt, München (TU), Innsbruck und Wien (TU) im Rahmen eines auf eine Dauer von 2x3 Jahren ausgelegten Projekts.

Eine Forschungsgruppe ist ein Förderinstrument, bei dem verschiedene Arbeitsgruppen gemeinsam an einer Fragestellung arbeiten, die aufgrund ihres Umfangs und ihrer Vielseitigkeit nur in einer intensiven Zusammenarbeit mehrerer Wissenschaftler_innen aus verschiedenen Fachbereichen bearbeitet werden kann. Angestoßen und vorangetrieben wurde die Antragstellung durch den Eichstätter Geographieprofessor Michael Becht, bei dem auch die Fäden für die Projektkoordination zusammenlaufen. Allein an der KU Eichstätt-Ingolstadt werden zwei Doktorand_innen, eine PostDoc-Wissenschaftlerin sowie eine Koordinationsstelle angesiedelt sein, die gemeinsam mit den Projektleitern am Lehrstuhl für Physische Geographie (Prof. Dr. Michael Becht, PD Dr. Florian Haas, PD Dr. Tobias Heckmann) an zwei Teilprojekten innerhalb der Forschungsgruppe arbeiten werden. Für die Studierenden der KU bedeutet dies die Möglichkeit, als studentische Hilfskräfte oder im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten aktiv in der Forschung mitarbeiten zu können und in den Lehrveranstaltungen aktuelle Forschungsansätze und –ergebnisse kennenzulernen.

Nähere Informationen gibt es in der offiziellen Pressemitteilung der KU Eichstätt-Ingolstadt sowie in unseren Lehrveranstaltungen, in die Methodik und Ergebnisse unserer Forschungsarbeiten einfließen werden. Sprechen Sie uns gerne darauf an !