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25.02.15

Internationaler COST-Workshop an der KU

10 WissenschaftlerInnen aus 5 Ländern diskutieren Konnektivitätsindizes


Wie hoch ist das Potenzial für durchgehenden Sedimenttransport (Konnektivität): Ein Index soll zeigen, was sich nicht direkt messen lässt...

Die TeilnehmerInnen des Workshops (von links): Mathieu Javaux (Louvain), Damià Vericat (Lleida), Francesco Brardinoni (Milano-Bicocca), Anna Smetanova (Montpellier), Saskia Förster (Potsdam), Tobias Heckmann (Eichstätt), Olivier Cerdan (Orléans), Marco Cavalli (Padova), Ludwig Hilger (Eichstätt), Elve Lode (Tallin)

Wie kann man hydrologische und Sediment-Konnektivität durch Indices auf der Basis von digitalen Höhenmodellen und anderen räumlichen Daten quantifizieren ? Was können bestehende Maßzahlen aussagen, und welche Faktoren müssen durch neue, verbesserte Indices abgebildet werden ? Mit diesen  Fragen beschäftigten sich 10 WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und Estland auf einem dreitägigen Workshop (23.-25.2.) an der KU. Die TeilnehmerInnen sind Teil einer interdisziplinären Arbeitsgruppe (Geomorphologie, Hydrologie, Bodenphysik und Fernerkundung) des EU-geförderten COST-Programms CONNECTEUR, die von PD Dr. Tobias Heckmann (KU) und Dr. Francesco Brardinoni (Uni Milano-Bicocca) geleitet wird. Die Ergebnisse des Treffens werden in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung verarbeitet und sollen eine Basis für zünftige Forschungsprojekte legen. Die Zusammenarbeit läuft seit einem Jahr und wird bis 2018 fortgeführt; bis dahin werden noch mehrere Tagungen, Workshops und auch „Training schools“ für DoktorandInnen gegplant.